„Choice-Creating“ – Bewusstseinsentwicklung in Meetings

Von Holger Scholz | 22. Februar 2019

Dynamic Facilitation wurde in den 80er Jahren von Jim Rough entwickelt. Jim arbeitete als Personalentwickler und QualitĂ€tsberater in einem SĂ€gewerk im Nordwesten der USA und stand immer wieder vor sehr vertrackten Problemstellungen und unlösbar erscheinenden Konflikten. Alles, was er damals ĂŒber Moderation und Facilitation wusste, schien in diesem Kontext nicht gut zu funktionieren. Somit entwickelte er seine eigene Vorgehensweise!

In ĂŒblichen (Projekt-)Meetings und Konferenzen beschreiben wir in linearen Schritten in der Regel erst das Problem, dann die Ursachen, danach die Lösungen, um im letzten Schritt Entscheidungen zu treffen. Das behindert unsere natĂŒrliche FĂ€higkeit, unseren Impulsen zu folgen, Querverbindungen zu sehen, unsere Intuition zu nutzen und letztlich kreativ zu sein.
Jim entwickelte ein neues Vorgehen.

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„New Work“ verstehen und gestalten

Von Holger Scholz | 16. Februar 2019

Von der Gegenwart
GegenwÀrtig sind viele Unternehmen und Organisationen beschÀftigt, sich neu zu finden. Aufgrund der rasanten Entwicklung in Technologie und Digitalisierung kommen herkömmliche Managementtheorien und Businessmodelle an ihre Grenzen. Wir leben im Jahrzehnt der sogenannten VUCA-Welt, die sich durch eine hohe VolatilitÀt, hohe Ungewissheit, hohe KomplexitÀt (Complexity) und AmbiguitÀt auszeichnet.

Hinzu kommt, dass junge Menschen anders arbeiten, andere Beziehungsangebote einfordern, andere Fragen stellen und auf andere Art und Weise persönliche Werte mit der Regelarbeit verbinden.

Ein „Weiter so“ erscheint oftmals nicht zielfĂŒhrend. Zudem scheitert ein erwachtes Bewusstsein fĂŒr eine ganz neue philosophische Basis unseres Wirkens oft an eingefahrenen Verhaltensweisen.

In dieser Situation empfinden etliche Handelnde auf verschiedenen Ebenen Unsicherheit oder Ohnmacht.

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Interview mit Uwe LĂŒbbermann

Von Holger Scholz | 1. Februar 2019

Roswitha von den Kommunikationslotsen: Wir hatten die Freude und Ehre, dass du uns bei den Lotsentagen 2018 von deinem „unmöglichen Unternehmen“ erzĂ€hlt hast. Du machst in deiner Organisation vieles von der Wurzel her – radikal – anders. Was sind aus deiner Sicht die 5 entscheidenden Komponenten oder WurzelstrĂ€nge, die das, was viele fĂŒr unmöglich halten, doch möglich machen?

Uwe: Danke erstmal fĂŒr die Gelegenheit, unsere AnsĂ€tze zu verbreiten.
Gute Frage. Sind es 5? Was ist es? Ich könnte jetzt Dinge sagen, die
ich mir denke. Ich habe auch ein paar Ideen, aber fÀnde die Frage anders
herum auch spannend. Was glauben die Teilnehmenden, warum unser Ansatz
gelingt?

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Organisationale Transformation

Von Holger Scholz | 27. Juni 2018

Entwicklungsziele auf der Ebene des Höher, Schneller, Weiter treiben immer tiefer in einen Wettbewerb, der die wirklichen Probleme nur verschiebt, aber nicht langfristig löst. Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit greifen die gewohnten Anpassungs- und Optimierungsprozesse zu kurz.

Organisationsentwicklung im VerstĂ€ndnis organisationaler Transformation strebt evolutionsartige EntwicklungssprĂŒnge an. Organisationale Transformation ist kein offener Prozess, in dem Ziele beliebig ausgetauscht werden können. Es geht darum, das organisationale Denken und Handeln an neue Wahrheiten anzupassen: Ressourcen sind endlich, MĂ€rkte und Wachstum sind begrenzt, es gilt das rechte, sprich zukunftstaugliche Maß zu finden in Produktion und Ressourcenverbrauch (Stichwort StoffkreislĂ€ufe).

Transformation betrifft auch die Art und Weise, wie wir miteinander Wirtschaften.
Wir verstehen Kunde und Lieferant als eine aufeinander angewiesene Einheit.

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Wandel in großen Gruppen

Von Holger Scholz | 17. Mai 2018

Konferenzen und strategische Meetings, die das Wissen und die Weisheit der Menschen einbeziehen sind erfolgreicher als Frontalveranstaltungen. Es macht einen Unterschied, ob die Menschen, die von einer VerĂ€nderung betroffen sind, frĂŒhzeitig beteiligt werden oder nicht.

Dazu bedarf es pragmatischer Methoden. Großgruppenmethoden ermöglichen es, bestehende KomplexitĂ€ten anzunehmen. Soziale KomplexitĂ€t, wie zum Beispiel viele verschiedene Perspektiven zu einem Thema oder dynamische KomplexitĂ€t, wie zum Beispiel nicht ĂŒberschaubare Ursache-Wirkungs-ZusammenhĂ€nge, werden mit Interventionen im ganzen, relevanten System angemessen berĂŒcksichtigt.

HĂ€ufig geht es darum, das Wissen und die Erfahrung unterschiedlicher Akteure in die Kommunikation zu bringen. Neue Erkenntnisse und Ideen tauchen auf. Aha-Momente entstehen. Im Verlauf ermöglichen gut geplante und begleitete Großgruppenmethoden die KomplexitĂ€ten handhabbar zu machen. Sie ermöglichen Entwicklung und VerĂ€nderung in Echtzeit – gerade dann,

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Soziale Betriebssysteme

Von Holger Scholz | 12. April 2018

HĂ€ufig fĂ€llt einem ein wichtiges Projekt vor die FĂŒĂŸe, nicht etwa weil das Projekt selbst problematisch ist, sondern vielmehr, weil die Art des Umgangs miteinander fĂŒr viele Mitstreiter zum unĂŒberwindbaren Problem wird. „Oft fehlt es einfach an den ‚Basics’“, sagen viele.

Wir nennen diese ‚Basics‘ das soziale Betriebssystem einer Organisation. Und wir meinen, dass dieses soziale Betriebssystem maßgeblich darĂŒber entscheidet, wie eine Organisation heute tatsĂ€chlich mit all ihren Herausforderungen und VerĂ€nderungsinitiativen von der Stelle kommt. Aus diesem Grund macht es viel Sinn, nicht nur in der Organisation (an aktuellen Projekten, Initiativen) zu arbeiten, sondern vor allem an der Organisation (ihrer Kultur der Zusammenarbeit & FĂŒhrung, an mentalen Modellen und Grundannahmen).

Viele Organisationen, Institutionen, Netzwerke und Gruppen entwickeln derzeit neue Formen der Zusammenarbeit,

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Change Management war gestern

Von Holger Scholz | 11. Februar 2018

Change kann man nicht managen. Bestenfalls begleiten. Daher sprechen wir von Facilitating Change.

Facilitation – eine Definition
Der Begriff »Facilitating« steht fĂŒr »Erleichtern, Leichtigkeit, Möglichkeit«. Eine sich weltweit verbreitende FĂŒhrungsphilosophie, die auf direktive Elemente verzichtet zugunsten von Partizipation, Selbststeuerung und Organisations-Lernen. Die Bezeichnung ‚Facilitator’ können Sie ĂŒbersetzen als die Person, die mit dafĂŒr Sorge trĂ€gt, dass kritische Projekte, Meetings, Konferenzen und ganze Entwicklungs- bzw. VerĂ€nderungsprozesse bedeutungsvoll sind und erfolgreich verlaufen.

Weniger Powerpoint und mehr GesprÀchskultur
Instruktive Interventionen wie z.B. VortrĂ€ge, Frontalschulungen oder Roadshows sind wenig hilfreich, wenn es darum geht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, FĂŒhrungskrĂ€fte und Planungspartner fĂŒr eine gemeinsame Sache zu gewinnen. Wir beraten Sie und pilotieren erfolgskritische, dialog-orientierte Interventionen im Vorfeld.

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