Eltern-Sein in der Corona-Krise: Warum es uns so geht, wie es uns geht

Von Larissa Nachtsheim | 28. April 2020

Vor kurzem habe ich irgendwo in den sozialen Netzwerken einen Post gelesen, der mit der Frage ĂŒberschrieben war „Wie werden unsere Kinder die Corona-Krise in Erinnerung behalten? Welche GefĂŒhle werden sich bei ihnen melden, wenn sie auf diese Zeit zurĂŒckblicken?“ Das hat mich zum Nachdenken darĂŒber gebracht, wie unser kleiner Sohn uns in dieser Zeit als Eltern erlebt. Was strahlen wir aus? Und direkt damit verbunden: Was macht das Eltern-Sein in der Corona-Krise aus? Wie geht es uns wirklich? Und warum geht es uns so, wie es uns geht?   Es geht gut und schlecht – und das fordert uns Wenn ich bei meinen Freunden und Kollegen dazu umhöre, dann sagen viele, dass die Kinder ihre Freunde oder FreizeitaktivitĂ€ten ĂŒberraschend…

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Leading as Sacred Practice

Von Holger Scholz | 9. April 2020

Leading as Sacred Practice – How leading can be a blessing (5 practices) by Holger Scholz   Summary: In these times it is good to have the opportunity to offer people a space that is not only safe but also sacred in the way that the space can become a runway for something wanting to emerge through us as a carefully constructed collective. We operate in a field which finds itself somewhere between aesthetics and ceremonial art. Often we work with forces which are greater than ourselves. When we connect with these greater forces, a depth and significance can be felt directly by all parties and experienced by the participants as nourishing and healing. Leading, hosting and mentoring can be…

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Circle in Corona-Zeiten

Von Holger Scholz | 8. April 2020

Wir hoffen, dir und deinen Lieben geht es gut und Du kannst dieser ersten grĂ¶ĂŸeren Pandemie der Gegenwart auch etwas Positives abgewinnen. FĂŒr einige ist diese Zeit schwierig und mit viel Stress und Arbeit verbunden, wĂ€hrend andere vor allem viel mehr Zeit zuhause und mit der Familie verbringen können. Und es gibt viel dazwischen. Wir leben derzeit in verschiedenen Welten. Bei den Kommunikationslotsen haben wir uns gefragt, was wir den lieben Menschen, mit denen wir in den letzten Jahren viel Zeit verbracht haben, Gutes tun können? Was könnten wir jetzt sagen oder auch fragen? Was lernen? Was anbieten? Wir bieten unseren Alumnis, Kunden und WeggefĂ€hrten verschiedene virtuelle Circle fĂŒr Austausch, Reflexion, Wiedersehen und Kennenlernen an. Die Themen und Termine findest…

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Persönliche Transformation in der Wildnis

Von Holger Scholz | 24. Juni 2019

Bericht ĂŒber eine Visionssuche in den Bergen an der WestkĂŒste der USA Holger Scholz Echte Transformation wird möglich durch Einsicht oder Krise. Sei es im Persönlichen oder in Organisationen, es braucht einen tiefen, inneren Prozess der Wandlung, bevor Menschen in der Lage sind, aus Routinen und Gewohnheiten auszusteigen und nachhaltig fĂŒr sich und andere eine neue Wirklichkeit zu erschaffen. Das ist nicht trivial. In der indigenen Praxis der Visionssuche erkennen wir die Bestandteile einer echten Transformation. Diese vollzieht sich laut Überlieferungen in drei Phasen: Severance – die Trennung (von Altem und Gewohntem) Threshold – die Schwelle (und PrĂŒfung) Incorporation – die Eingliederung (des Neuen). Severance – die Trennung Wer sich auf eine Visionssuche vorbereitet, wird sich zunĂ€chst von allen irdischen…

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Praxisbericht: Facilitation im kommunalen Raum (RuhrFutur)

Von Holger Scholz | 24. Juni 2019

Gastbeitrag von Dr. Oliver Döhrmann, RuhrFutur gGmbH RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, sechs kreisfreier StĂ€dte und eines Kreises, sieben Hochschule und des Regionalverbands Ruhr (RVR). Ziel der Initiative ist es, BeitrĂ€ge fĂŒr faire, chancengleiche Bildung sowie ein leistungsfĂ€higeres Bildungssystem im Ruhrgebiet zu leisten. Dieses Ziel wird in Handlungsfeldern entlang der bildungsbiografischen Abschnitte – frĂŒhkindliche Bildung, Schule und Hochschule –  sowie in zwei Querschnittsthemen – Sprachbildung und Daten und Analyse – verfolgt. Hinzu kommen verschiedene weitere Projekte, in denen in unterschiedlichen Partnerkonstellationen intensiv an Themen wie der Bildungsintegration (Neu-)Zugewanderter, der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen sowie der Entwicklung einer Stipendienkultur an den regionalen Hochschulen gearbeitet wird. RuhrFutur verfolgt einen Ansatz namens „Gemeinsam Wirken“ oder, im…

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„Choice-Creating“ – Bewusstseinsentwicklung in Meetings

Von Holger Scholz | 22. Februar 2019

Dynamic Facilitation wurde in den 80er Jahren von Jim Rough entwickelt. Jim arbeitete als Personalentwickler und QualitĂ€tsberater in einem SĂ€gewerk im Nordwesten der USA und stand immer wieder vor sehr vertrackten Problemstellungen und unlösbar erscheinenden Konflikten. Alles, was er damals ĂŒber Moderation und Facilitation wusste, schien in diesem Kontext nicht gut zu funktionieren. Somit entwickelte er seine eigene Vorgehensweise! In ĂŒblichen (Projekt-)Meetings und Konferenzen beschreiben wir in linearen Schritten in der Regel erst das Problem, dann die Ursachen, danach die Lösungen, um im letzten Schritt Entscheidungen zu treffen. Das behindert unsere natĂŒrliche FĂ€higkeit, unseren Impulsen zu folgen, Querverbindungen zu sehen, unsere Intuition zu nutzen und letztlich kreativ zu sein. Jim entwickelte ein neues Vorgehen. Es folgte der Beobachtung, dass unser…

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„New Work“ verstehen und gestalten

Von Holger Scholz | 16. Februar 2019

Von der Gegenwart GegenwĂ€rtig sind viele Unternehmen und Organisationen beschĂ€ftigt, sich neu zu finden. Aufgrund der rasanten Entwicklung in Technologie und Digitalisierung kommen herkömmliche Managementtheorien und Businessmodelle an ihre Grenzen. Wir leben im Jahrzehnt der sogenannten VUCA-Welt, die sich durch eine hohe VolatilitĂ€t, hohe Ungewissheit, hohe KomplexitĂ€t (Complexity) und AmbiguitĂ€t auszeichnet. Hinzu kommt, dass junge Menschen anders arbeiten, andere Beziehungsangebote einfordern, andere Fragen stellen und auf andere Art und Weise persönliche Werte mit der Regelarbeit verbinden. Ein „Weiter so“ erscheint oftmals nicht zielfĂŒhrend. Zudem scheitert ein erwachtes Bewusstsein fĂŒr eine ganz neue philosophische Basis unseres Wirkens oft an eingefahrenen Verhaltensweisen. In dieser Situation empfinden etliche Handelnde auf verschiedenen Ebenen Unsicherheit oder Ohnmacht. Vieles wird probiert. Das Problem ist, dass das…

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Interview mit Uwe LĂŒbbermann

Von Holger Scholz | 1. Februar 2019

Roswitha von den Kommunikationslotsen: Wir hatten die Freude und Ehre, dass du uns bei den Lotsentagen 2018 von deinem „unmöglichen Unternehmen“ erzĂ€hlt hast. Du machst in deiner Organisation vieles von der Wurzel her – radikal – anders. Was sind aus deiner Sicht die 5 entscheidenden Komponenten oder WurzelstrĂ€nge, die das, was viele fĂŒr unmöglich halten, doch möglich machen? Uwe: Danke erstmal fĂŒr die Gelegenheit, unsere AnsĂ€tze zu verbreiten. Gute Frage. Sind es 5? Was ist es? Ich könnte jetzt Dinge sagen, die ich mir denke. Ich habe auch ein paar Ideen, aber fĂ€nde die Frage anders herum auch spannend. Was glauben die Teilnehmenden, warum unser Ansatz gelingt? Und was davon könnten sie bei sich auch umsetzen? Roswitha: Gute Idee. Wir…

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Organisationale Transformation

Von Holger Scholz | 27. Juni 2018

Entwicklungsziele auf der Ebene des Höher, Schneller, Weiter treiben immer tiefer in einen Wettbewerb, der die wirklichen Probleme nur verschiebt, aber nicht langfristig löst. Angesichts der Herausforderungen unserer Zeit greifen die gewohnten Anpassungs- und Optimierungsprozesse zu kurz. Organisationsentwicklung im VerstĂ€ndnis organisationaler Transformation strebt evolutionsartige EntwicklungssprĂŒnge an. Organisationale Transformation ist kein offener Prozess, in dem Ziele beliebig ausgetauscht werden können. Es geht darum, das organisationale Denken und Handeln an neue Wahrheiten anzupassen: Ressourcen sind endlich, MĂ€rkte und Wachstum sind begrenzt, es gilt das rechte, sprich zukunftstaugliche Maß zu finden in Produktion und Ressourcenverbrauch (Stichwort StoffkreislĂ€ufe). Transformation betrifft auch die Art und Weise, wie wir miteinander Wirtschaften. Wir verstehen Kunde und Lieferant als eine aufeinander angewiesene Einheit. Es geht nicht mehr darum,…

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Wandel in großen Gruppen

Von Holger Scholz | 17. Mai 2018

Konferenzen und strategische Meetings, die das Wissen und die Weisheit der Menschen einbeziehen sind erfolgreicher als Frontalveranstaltungen. Es macht einen Unterschied, ob die Menschen, die von einer VerĂ€nderung betroffen sind, frĂŒhzeitig beteiligt werden oder nicht. Dazu bedarf es pragmatischer Methoden. Großgruppenmethoden ermöglichen es, bestehende KomplexitĂ€ten anzunehmen. Soziale KomplexitĂ€t, wie zum Beispiel viele verschiedene Perspektiven zu einem Thema oder dynamische KomplexitĂ€t, wie zum Beispiel nicht ĂŒberschaubare Ursache-Wirkungs-ZusammenhĂ€nge, werden mit Interventionen im ganzen, relevanten System angemessen berĂŒcksichtigt. HĂ€ufig geht es darum, das Wissen und die Erfahrung unterschiedlicher Akteure in die Kommunikation zu bringen. Neue Erkenntnisse und Ideen tauchen auf. Aha-Momente entstehen. Im Verlauf ermöglichen gut geplante und begleitete Großgruppenmethoden die KomplexitĂ€ten handhabbar zu machen. Sie ermöglichen Entwicklung und VerĂ€nderung in Echtzeit – gerade dann,…

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