Facilitation – Dialog- und handlungsorientierte Organisationsentwicklung

In diesem Blogbeitrag möchten wir den Einstieg in unser Buch „Facilitation“ leicht machen. Der Beitrag nĂŒtzt dir, wenn Du einen schnellen Überblick erhalten und ein GefĂŒhl fĂŒr das Buch entwickeln möchtest. Außerdem gibt es weiterfĂŒhrende Hinweise mit hilfreichen Links.   Unser Buch heißt „Facilitation – Dialog- und handlungsorientierte Organisationsentwicklung“ und ist 2022 im Verlag Vahlen erschienen. Beginnen wir mit dem Titel und der Handlungsorientierung. Wir haben die „Handlungsorientierung“ in den Untertitel aufgenommen, weil wir unter anderem in einem inspirierenden Interview mit David Cooperrider, dem Erfinder von Appreciative Inquiry, davon gehört hatten, wie wenig Dialog bringt, wenn nicht auch Entscheidungen getroffen werden und Handlung folgt. David Cooperrider erzĂ€hlte davon, dass er die Design-Phase (eine Phase des 5D-Zyklus von Appreciative Inquiry) zunehmend…

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Deep Dive in unser Buch „Facilitation“

am 17.10.2022, online ĂŒber Zoom, 58 Teilnehmende Vorbemerkung: Mit diesem erweiterten Chat-Protokoll kannst Du nachspĂŒren und ein wenig mitbekommen, worum es beim „Deep Dive“ in das Buch „Facilitation“ ging. Der Text enthĂ€lt wissenswerte Informationen rund um das Buch, seine Entstehung und das Cover. Außerdem werden Initiativen erwĂ€hnt, die gerade in Planung sind. Und ein wenig Stimmung dieses freudvollen Wiedersehens kommt auch rĂŒber. Viel Spaß! BegrĂŒĂŸung & Orientierung Holger: Herzlich Willkommen zu unserem einstĂŒndigen Deep Dive in unser Buch „Facilitation“! Wir möchten mit diesem Format in Verbindung bleiben, in Kontakt kommen, den Kontext rund um das Buch erkunden bzw. auch teilen… ggf. auch Fragen erkunden, und oft sagen wir das, was unser erster Webmaster beim Bau unserer allerersten Webseite sagte: „Man…

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Ein nĂŒtzlicher Schal (SCARF) – fĂŒr gelingende (Arbeits-)Beziehungen

Manchmal werden wir gefragt: Was ist in einer Kurzversion die Message der Neurowissenschaften fĂŒr FĂŒhrung und gelingende Arbeitsbeziehungen? Der nĂŒtzliche Schal (englisch scarf), das SCARF-Modell von David Rock, ist eine solche Kurzversion und damit eine Antwort. Das Modell beschreibt fĂŒnf Faktoren (BedĂŒrfnisse), die unser Gehirn permanent im Blick hat und scannt. Wenn das Gehirn bei einem dieser Faktoren Alarm schlĂ€gt, weil das BedĂŒrfnis nicht ausreichend berĂŒcksichtigt wird, kommen Menschen in einen Stressmodus. Dies fĂŒhrt dazu, dass sie hĂ€ufig, nicht mehr in ihrem vollen Potential sind. Das strahlt auf Arbeitsbeziehungen aus. Das Akronym SCARF steht fĂŒr: Status (Beachtung) Certainty (Gewissheit) Autonomy (Autonomie) Relatedness (Verbundenheit) Fairness (Anstand) Wir werden in den nĂ€chsten Wochen die SCARF-Faktoren nacheinander vorstellen, weil die Beachtung dieser Faktoren…

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Prinzip 1: Vertraue dem Prozess

Wenn Du auf Zehenspitzen in schwindelerregender Höhe versuchst, mit dem Zeige- und Mittelfinger den Weihnachtsstern an den höchsten Zweig Deines nicht-nadelnden Tannenbaumes zu befestigen, während würzig-suÌˆĂŸe, leicht qualmige Düfte aus der Küche in Deine Nase steigen und sofortiges Handeln signalisieren …, wenn gleichzeitig das Telefon klingelt, niemand da ist, der für Dich drangehen kann und Du genau weißt, dass Du Dir soeben einen Rüffel des Anrufers aus der Kategorie „Euch erreicht man ja eh nie“ eingehandelt hast …, und wenn endlich alles fertig ist und so schön sein könnte, aber Deine gesamte Familie sich vor lauter Stress in eine Horde Punks verwandelt hat … … dann sag‘ Dir einfach im Stillen „Vertraue dem Prozess“. Oder wie der Rheinländer zu berichten…

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Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein.

Der politische Kommentator Van Jones weinte, als CNN die US-Wahl fĂŒr Joe Biden ausrief. Jones sagte: „Es ist einfacher, heute Morgen ein Elternteil zu sein … es ist einfacher, seinen Kindern zu sagen, dass der Charakter zĂ€hlt… die Wahrheit zu sagen, ist wichtig. Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein. … viele mussten so viel ihrer Lebensenergie aufwenden, nur um sich zusammenzuhalten.“ (Quelle: https://youtu.be/9eMoCW1Pq54) Wenn uns solche Bilder und Nachrichten – unabhĂ€ngig von politischen Positionen – so berĂŒhren, dann zeugt das von einer Sehnsucht nach einer Welt, in der alles gut sein wird. Gut, fĂŒr alle und fĂŒr alles, was lebt. Doch derzeit ist Vieles nicht gut. Wir haben uns in den meisten Nationen und Zivilisationen dieser Erde eine…

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„New Work“ verstehen und gestalten

Von der Gegenwart GegenwĂ€rtig sind viele Unternehmen und Organisationen beschĂ€ftigt, sich neu zu finden. Aufgrund der rasanten Entwicklung in Technologie und Digitalisierung kommen herkömmliche Managementtheorien und Businessmodelle an ihre Grenzen. Wir leben im Jahrzehnt der sogenannten VUCA-Welt, die sich durch eine hohe VolatilitĂ€t, hohe Ungewissheit, hohe KomplexitĂ€t (Complexity) und AmbiguitĂ€t auszeichnet. Hinzu kommt, dass junge Menschen anders arbeiten, andere Beziehungsangebote einfordern, andere Fragen stellen und auf andere Art und Weise persönliche Werte mit der Regelarbeit verbinden. Ein „Weiter so“ erscheint oftmals nicht zielfĂŒhrend. Zudem scheitert ein erwachtes Bewusstsein fĂŒr eine ganz neue philosophische Basis unseres Wirkens oft an eingefahrenen Verhaltensweisen. In dieser Situation empfinden etliche Handelnde auf verschiedenen Ebenen Unsicherheit oder Ohnmacht. Vieles wird probiert. Das Problem ist, dass das…

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