Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein.

Von Holger Scholz | 9. November 2020

Der politische Kommentator Van Jones weinte, als CNN die US-Wahl fĂĽr Joe Biden ausrief. Jones sagte: „Es ist einfacher, heute Morgen ein Elternteil zu sein … es ist einfacher, seinen Kindern zu sagen, dass der Charakter zählt… die Wahrheit zu sagen, ist wichtig. Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein. … viele mussten so viel ihrer Lebensenergie aufwenden, nur um sich zusammenzuhalten.“

(Quelle: https://youtu.be/9eMoCW1Pq54)

Wenn uns solche Bilder und Nachrichten – unabhängig von politischen Positionen – so berĂĽhren, dann zeugt das von einer Sehnsucht nach einer Welt, in der alles gut sein wird. Gut, fĂĽr alle und fĂĽr alles, was lebt.

Doch derzeit ist Vieles nicht gut.

Weiterlesen

Facilitation: Worauf es in Zukunft ankommen wird

Von Roswitha Vesper | 5. Juni 2020

„Worauf es in Zukunft daher in deutlich höherem MaĂźe ankomme, seien die sogenannten exekutiven Frontalhirnfunktionen, erklärt der Neurowissenschaftler Gerald HĂĽther. Dazu gehörten Kompetenzen wie:

  • Handlungsplanung
  • Impulskontrolle
  • Frustrationstoleranz
  • VerantwortungsgefĂĽhl
  • Empathie
  • Selbstreflexionsfähigkeit
  • Offenheit fĂĽr neue Erfahrungen und Beziehungen“

(https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/hirnforscher-warnt-wir-ueberschaetzen-die-schule-masslos-mit-fatalen-folgen_id_11682828.html)

Die Kompetenzen, die Gerald Hüther im Zusammenhang mit der Diskussion um „die Schule der Zukunft“ beschreibt, sind zugleich auch Fertigkeiten und Fähigkeiten, die im Rahmen von Facilitation ein Fundament für Partizipation, Co-Creation und gelingende Zusammenarbeit bilden.

FĂĽnf kleine Hebel mit groĂźer Wirkung
In diesem Blog geht es um fĂĽnf Aspekte, die mir in den Wochen und Monaten der Corona-Pandemie echte Orientierung und Entlastung gegeben haben. Kleine Hebel mit groĂźer Wirkung,…

Weiterlesen

„Leading as Sacred Practice“ – Wie Führung ein Segen sein kann (5 Praktiken)

Von Holger Scholz | 25. Mai 2020

„Leading as Sacred Practice“ – Wie Führung ein Segen sein kann (5 Praktiken)
von Holger Scholz

 

In diesen Zeiten ist es eine besondere Fähigkeit, Menschen einen Raum zu bieten, der nicht nur sicher, sondern auch heilig, im Sinne von heilsam und stimmig, ist. Einen Raum, der zu einer Landebahn für die Zukunft¹ werden kann. Einen Raum, der ein sorgfältig konstruiertes Kollektiv entstehen lässt.

Als Raumhalter arbeiten wir oftmals mit Kräften, die größer sind als wir selbst. Wir bewegen uns in einem Bereich, der sich irgendwo zwischen Ă„sthetik und Zeremonialkunst befindet. Wenn wir uns mit diesen größeren Kräften verbinden, kann – zum Beispiel in einem Meeting –

Weiterlesen

Eltern-Sein in der Corona-Krise: Ein kleines Selbstcoaching-Tool fĂĽr dich!

Von Larissa Nachtsheim | 5. Mai 2020

Wir sind noch immer mittendrin

Vor zwei Wochen haben wir in diesem Blogartikel zwei neurowissenschaftliche Erkenntnisse mit euch geteilt, die uns geholfen haben, unser aktuelles Erleben als Elternteil in der Corona-Krise besser zu verstehen. Seitdem ist so Vieles passiert und einiges auch nicht. Deutlicher als noch vor zwei Wochen zeigt sich, dass die Situation fĂĽr Familien weiterhin herausfordernd bleiben wird. Wir sind noch immer mittendrin und ein wirkliches Ende ist kaum abzusehen. Daher wollen wir weiterhin dran bleiben, euch als Eltern in dieser Zeit zu begleiten.

Wie gut bist du bei Laune und Kraft? Ein kleines Selbstcoaching-Tool fĂĽr dich!

Das SCARF-Modell, das wir vorgestellt haben, bietet uns eine Möglichkeit, eigene Bedürfnisse in Krisen- und Transformationszeiten zu erkennen.

Weiterlesen

Eltern-Sein in der Corona-Krise: Warum es uns so geht, wie es uns geht

Von Larissa Nachtsheim | 28. April 2020

Vor kurzem habe ich irgendwo in den sozialen Netzwerken einen Post gelesen, der mit der Frage überschrieben war „Wie werden unsere Kinder die Corona-Krise in Erinnerung behalten? Welche Gefühle werden sich bei ihnen melden, wenn sie auf diese Zeit zurückblicken?“ Das hat mich zum Nachdenken darüber gebracht, wie unser kleiner Sohn uns in dieser Zeit als Eltern erlebt. Was strahlen wir aus? Und direkt damit verbunden: Was macht das Eltern-Sein in der Corona-Krise aus? Wie geht es uns wirklich? Und warum geht es uns so, wie es uns geht?

 

Es geht gut und schlecht – und das fordert uns

Wenn ich bei meinen Freunden und Kollegen dazu umhöre, dann sagen viele, dass die Kinder ihre Freunde oder Freizeitaktivitäten überraschend wenig vermissen.

Weiterlesen

Leading as Sacred Practice

Von Holger Scholz | 9. April 2020

Leading as Sacred Practice – How leading can be a blessing (5 practices)
by Holger Scholz

 

Summary: In these times it is good to have the opportunity to offer people a space that is not only safe but also sacred in the way that the space can become a runway for something wanting to emerge through us as a carefully constructed collective.

We operate in a field which finds itself somewhere between aesthetics and ceremonial art. Often we work with forces which are greater than ourselves. When we connect with these greater forces, a depth and significance can be felt directly by all parties and experienced by the participants as nourishing and healing.

Weiterlesen

Circle in Corona-Zeiten

Von Holger Scholz | 8. April 2020

Wir hoffen, dir und deinen Lieben geht es gut und Du kannst dieser ersten größeren Pandemie der Gegenwart auch etwas Positives abgewinnen.

Für einige ist diese Zeit schwierig und mit viel Stress und Arbeit verbunden, während andere vor allem viel mehr Zeit zuhause und mit der Familie verbringen können. Und es gibt viel dazwischen. Wir leben derzeit in verschiedenen Welten.

Bei den Kommunikationslotsen haben wir uns gefragt, was wir den lieben Menschen, mit denen wir in den letzten Jahren viel Zeit verbracht haben, Gutes tun können? Was könnten wir jetzt sagen oder auch fragen? Was lernen? Was anbieten?

Wir bieten unseren Alumnis, Kunden und Weggefährten verschiedene virtuelle Circle für Austausch,

Weiterlesen

Persönliche Transformation in der Wildnis

Von Holger Scholz | 24. Juni 2019

Bericht ĂĽber eine Visionssuche in den Bergen an der WestkĂĽste der USA

Holger Scholz

Echte Transformation wird möglich durch Einsicht oder Krise. Sei es im Persönlichen oder in Organisationen, es braucht einen tiefen, inneren Prozess der Wandlung, bevor Menschen in der Lage sind, aus Routinen und Gewohnheiten auszusteigen und nachhaltig für sich und andere eine neue Wirklichkeit zu erschaffen. Das ist nicht trivial.
In der indigenen Praxis der Visionssuche erkennen wir die Bestandteile einer echten Transformation. Diese vollzieht sich laut Ăśberlieferungen in drei Phasen:
Severance – die Trennung (von Altem und Gewohntem)
Threshold – die Schwelle (und PrĂĽfung)
Incorporation – die Eingliederung (des Neuen).

Severance –…

Weiterlesen

Praxisbericht: Facilitation im kommunalen Raum (RuhrFutur)

Von Holger Scholz | 24. Juni 2019

Gastbeitrag von Dr. Oliver Döhrmann, RuhrFutur gGmbH

RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, sechs kreisfreier Städte und eines Kreises, sieben Hochschule und des Regionalverbands Ruhr (RVR). Ziel der Initiative ist es, Beiträge fĂĽr faire, chancengleiche Bildung sowie ein leistungsfähigeres Bildungssystem im Ruhrgebiet zu leisten. Dieses Ziel wird in Handlungsfeldern entlang der bildungsbiografischen Abschnitte – frĂĽhkindliche Bildung, Schule und Hochschule –  sowie in zwei Querschnittsthemen – Sprachbildung und Daten und Analyse – verfolgt. Hinzu kommen verschiedene weitere Projekte, in denen in unterschiedlichen Partnerkonstellationen intensiv an Themen wie der Bildungsintegration (Neu-)Zugewanderter, der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen sowie der Entwicklung einer Stipendienkultur an den regionalen Hochschulen gearbeitet wird.

RuhrFutur verfolgt einen Ansatz namens „Gemeinsam Wirken“ oder,

Weiterlesen

„Choice-Creating“ – Bewusstseinsentwicklung in Meetings

Von Holger Scholz | 22. Februar 2019

Dynamic Facilitation wurde in den 80er Jahren von Jim Rough entwickelt. Jim arbeitete als Personalentwickler und Qualitätsberater in einem Sägewerk im Nordwesten der USA und stand immer wieder vor sehr vertrackten Problemstellungen und unlösbar erscheinenden Konflikten. Alles, was er damals über Moderation und Facilitation wusste, schien in diesem Kontext nicht gut zu funktionieren. Somit entwickelte er seine eigene Vorgehensweise!

In üblichen (Projekt-)Meetings und Konferenzen beschreiben wir in linearen Schritten in der Regel erst das Problem, dann die Ursachen, danach die Lösungen, um im letzten Schritt Entscheidungen zu treffen. Das behindert unsere natürliche Fähigkeit, unseren Impulsen zu folgen, Querverbindungen zu sehen, unsere Intuition zu nutzen und letztlich kreativ zu sein.
Jim entwickelte ein neues Vorgehen.

Weiterlesen