Mandating a pilot group

Von Holger Scholz | 3. Mai 2024

The mandate is the task given to the pilot group. The primary client, i.e. the top decision-maker level, gives part of the leadership to the organization. The meaning of the word „mandate“, from the Latin noun manus „hand“ and the verb dare „to give“, sums it up. The management hands over part of the leadership. A mandate provides orientation for all parties involved: 1. the commissioning leadership, 2. the pilot group, 3. the entire relevant system, 4. and the accompanying facilitators. A mandate provides a pilot group with a maximum degree of autonomy: as long as a pilot group in which the „authority“ is represented according to the ARE IN formula adheres to the contents of an agreed and accepted…

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Five golden rules for changemakers.

Von Holger Scholz | 3. Mai 2024

If we want to change our working world (and society), we need development, learning and change processes throughout the relevant system. Complex change initiatives can succeed. Collective intelligence can be activated. The following five basic ideas show how this can be achieved. Changemakers know: Failed initiatives are not uncommon. Sometimes the reasons lie in strange relationship offers and unconscious secondary messages that do not serve the purpose. Other times, the complexity and evolving dynamics are underestimated. But successful change in the entire relevant system is possible! The following „five golden rules for changemakers“ can make the success of multi-perspective change initiatives more likely: as early as possible as representative as necessary as powerful as possible as clear as possible as…

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Die Mandatierung einer Pilotgruppe

Von Holger Scholz | 2. Mai 2024

Das Mandat ist der Auftrag an die Pilotgruppe. Die PrimĂ€rklienten, also die Top-Entscheiderebene, gibt einen Teil der FĂŒhrung in die Organisation. Die Wortbedeutung von „Mandat“, aus dem lateinischen Substantiv manus „Hand“ und dem Verb dare „geben“, bringt es auf den Punkt. Die Leitung gibt einen Teil der FĂŒhrung aus der Hand. Ein Mandat gibt Orientierung fĂŒr alle beteiligten Parteien: 1. die beauftragende FĂŒhrung, 2. die Pilotgruppe, 3. das gesamte relevante System, 4. und die begleitenden Facilitatoren. Ein Mandat versorgt eine Pilotgruppe mit einem Höchstmaß an Autonomie: Solange sich eine Pilotgruppe, in der die „Authority“ nach der ARE IN-Formel vertreten ist, an die Inhalte eines abgestimmten und angenommenen Mandats hĂ€lt, braucht sie keine darĂŒber liegende FĂŒhrungsebene mehr, um Erlaubnis zu fragen…

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FĂŒnf goldene Regeln fĂŒr Changemaker.

Von Holger Scholz | 2. Mai 2024

Wenn wir unsere Arbeitswelt verĂ€ndern wollen, brauchen wir Entwicklungs-, Lern- und VerĂ€nderungsprozesse im ganzen relevanten System. Solche langfristigen und umfassenden VerĂ€nderungsinitiativen gelingen, wenn sie von allen Beteiligten getragen werden und nachvollziehbar vonstatten gehen. Das klingt einfacher als es ist: Es gibt viele bereits im Ansatz gescheiterte Initiativen, bei denen die KomplexitĂ€t der Wirklichkeit ebenso unterschĂ€tzt wurde wie die Unvorhersehbarkeit der sich entwickelnden Dynamiken. (siehe auch: „Change kann man nicht bestellen, wie man eine Pizza bestellt!“) Aus unserer Erfahrung als Kommunikationslotsen haben wir „FĂŒnf goldene Regeln fĂŒr Changemaker“ entwickelt, die den Erfolg solcher, multiperspektivischer VerĂ€nderungs-Initiativen wahrscheinlicher machen sollen: So frĂŒh wie möglich So reprĂ€sentativ wie nötig So machtvoll wie möglich So klar wie möglich So langfristig wie nötig und so kurzzeitig…

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Change kann man nicht bestellen, wie man eine Pizza bestellt.

Von Holger Scholz | 26. April 2024

Wenn ich als Kunde eine Pizza bestelle, ist sie in der Regel nach 20 Minuten auf dem Tisch. Und ich muss mich an der Zubereitung nicht beteiligen. Wenn wir als FĂŒhrungskraft Transformation bestellen, lĂ€uft das anders. Bei Transformation handelt es sich, neben dem Organisationsdesign und der Interaktionsgestaltung, oft um tiefgreifende, psychologische Prozesse. Die kann man nicht bestellen, steuern oder delegieren. Durch solche Prozesse geht man – mit guter Wegbegleitung – gemeinsam im ganzen relevanten System. Sonst findet die Transformation nicht statt bzw. sie wird vom Immunsystem der Organisation abgestoßen. Ein Facilitatorprinzip besagt: „No transformational leader. No transformation.“   Weitere „Facilitative Thinking“-Grundannahmen der Kommunikationslotsen findest du hier.

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Unser VerstÀndnis einer Organisationsberatung

Von Holger Scholz | 1. Dezember 2023

Der Beratungsansatz der Kommunikationslotsen fußt auf einem tiefen und bestĂ€ndigen Bekenntnis zu den Wurzeln der Organisationsentwicklung als einer demokratischen Praxis. Uns geht es darum, Organisationen als lebendige Organismen mit inherenter Eigenlogik verstehbar zu machen und zugleich den Mitgliedern einer Organisation, den Menschen, den Wert einer bewussten, nicht zufĂ€lligen, Interaktionsgestaltung erfahrbar zu machen. Diese Orientierung am Menschen und am Organisationalen ist der besondere Beitrag von Facilitation in dieser Zeit. Facilitation steht fĂŒr einen weltweit etablierten Ansatz, der seit den 1980er Jahren insbesondere durch Partizipation, Dialog und Großgruppenarbeit geprĂ€gt wurde. Unsere Inspiration schöpfen wir aus den wegweisenden Ideen von … Kurt Lewin („Partizipation zum frĂŒhestmöglichen Zeitpunkt“), Marvin R. Weisbord („Das ganze, relevante System in einen Raum“), David Bohm („Überwindung defensiver Routinen im…

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„Best Time of my Life!“ – ein persönlicher Reisebericht zur Vision-Quest-Guide-Schulung

Von Holger Scholz | 21. November 2023

Menschsein bedeutet, VerĂ€nderung und Wandel zu erleben. GlĂŒcklichsein bedeutet, den Wandel bewusst und nĂ€hrend zu gestalten. Whidbey Island Endlich war es soweit. Nach einer langen Phase der Unsicherheit und der Unterbrechung unserer Lernreisen aufgrund der globalen Pandemie, wagten wir uns diesen Sommer wieder auf eine unserer aufregenden Expeditionen. Unser Ziel: Die malerische WestkĂŒste der USA, genauer gesagt Whidbey Island, um unsere lieben Freunde Ann und Christina zu besuchen. Die Wiedersehensfreude war ĂŒberwĂ€ltigend. Nach so vielen Jahren der gemeinsamen Reisen schien die Zukunft unsicher, aber das Schicksal fĂŒhrte uns wieder zusammen. „We couldn’t know that we will fall in Loose with each other!“, sagte Christina einst, und ja, das war der Beginn einer tiefen und innigen Verbindung. Die Tage auf Whidbey…

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Online Facilitation

Von Holger Scholz | 21. November 2023

Die meisten Menschen wĂŒrden der persönlichen Begegnung einem digitalen Treffen vorziehen. Und doch bietet der digitale Raum fĂŒr Facilitation eine FĂŒlle an Möglichkeiten, und es gibt sogar Dinge, die nur online möglich sind. Und doch: Online Facilitation ist zu 95 Prozent Facilitation! Als eine der wertvollen Hilfs-Disziplinen kommt Online Facilitation der Verdienst zu, Facilitation Menschen zugĂ€nglich zu machen, die sich weltweit an ganz verschiedenen Ort aufhalten. TatsĂ€chlich treffen sich tĂ€glich verteilte Teams, kleine und große Gruppen aus aller Welt, um online zusammenzuarbeiten, zu lernen oder einfach nur, um sich wiederzusehen. Niemand braucht fĂŒr ein GesprĂ€ch, ein Kennenlernen oder fĂŒr ein Planungsmeeting das Haus zu verlassen. Wer schon einmal online an einer achtsam begleiteten weltweiten Weiterbildung, einer Dialogveranstaltung oder an einer…

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Der Grad der Beteiligung

Von Holger Scholz | 3. Oktober 2023

(aus: „Facilitation – Dialog- und handlungsorientierte Organisationsentwicklung“, Scholz/Vesper, Verlag Vahlen, 2022) Wir erwĂ€hnten bereits das „3-SchĂŒssel-Modell“ (siehe Seite 75) als hilfreiches Tool der AuftragsklĂ€rung und Initialberatung. Es gibt ein weiteres, horizontal verlaufendes ErklĂ€r- und Denkmodell. Dieses wird in unserer Facilitation-Praxis „Grad der Beteiligung“ genannt. Das Modell ist sehr hilfreich, um mit dem Klienten gemeinsam die verschiedenen Bedeutungen des Begriffs „Beteiligung“ zu erkunden. Ziel ist, böse Überraschungen zu vermeiden. Je klarer die Klienten wissen, wozu sie einladen und welche Auswirkungen das haben wird, desto mehr Vertrauen und Zuversicht entsteht in Bezug auf das facilitative Vorgehen. GrundsĂ€tzlich ist BegriffsklĂ€rung immer sehr hilfreich.   Information/Anweisung Ein vergleichsweise geringer Grad der Beteiligung ist bei jeder Form der Informationsvermittlung gegeben. Informationen können sich auf Entscheidungen…

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Facilitative Thinking Teil 1: Warum Grundannahmen fĂŒr die eigene Entwicklung so enorm wichtig sind?!

Von Holger Scholz | 17. August 2023

“Als Facilitator bist du dein wichtigstes Werkzeug!” Grundannahmen sind verinnerlichte Überzeugungen, die wir aufgrund unserer Erfahrungen gebildet oder von anderen ĂŒbernommen haben. Grundannahmen sind ein wichtiger Einflussfaktor auf unser Leben, denn sie beeinflussen unsere Wahrnehmung, unsere Sprache, unser Zuhören und vieles mehr. Wenn wir sagen: “Als Facilitator bist du dein wichtigstes Werkzeug!”, dann kommt genau hier die innere Arbeit u.a. mit Grundannahmen ins Spiel. Grundannahmen sind in gleichem Maße wichtig fĂŒr FĂŒhrung. In schöpferischen Prozessen und co-kreativen Settings von Kooperation und Zukunftssuche sind Grundannahmen, wie z.B. „Jede*r gibt ihr/sein Bestes – immer!“ eher hilfreich. Grundannahmen, wie „Es gibt eine richtige Lösung!” oder “Jemand muss das Sagen haben!” sind eher hinderlich. Denn viele Menschen und viele Perspektiven bedeuten Vielfalt der Optionen…

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