Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein.

Der politische Kommentator Van Jones weinte, als CNN die US-Wahl für Joe Biden ausrief. Jones sagte: „Es ist einfacher, heute Morgen ein Elternteil zu sein … es ist einfacher, seinen Kindern zu sagen, dass der Charakter zählt… die Wahrheit zu sagen, ist wichtig. Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein. … viele mussten so viel ihrer Lebensenergie aufwenden, nur um sich zusammenzuhalten.“ (Quelle: https://youtu.be/9eMoCW1Pq54) Wenn uns solche Bilder und Nachrichten – unabhängig von politischen Positionen – so berühren, dann zeugt das von einer Sehnsucht nach einer Welt, in der alles gut sein wird. Gut, für alle und für alles, was lebt. Doch derzeit ist Vieles nicht gut. Wir haben uns in den meisten Nationen und Zivilisationen dieser Erde eine…

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Facilitation: Worauf es in Zukunft ankommen wird

„Worauf es in Zukunft daher in deutlich höherem Maße ankomme, seien die sogenannten exekutiven Frontalhirnfunktionen, erklärt der Neurowissenschaftler Gerald Hüther. Dazu gehörten Kompetenzen wie: Handlungsplanung Impulskontrolle Frustrationstoleranz Verantwortungsgefühl Empathie Selbstreflexionsfähigkeit Offenheit für neue Erfahrungen und Beziehungen“ (https://www.focus.de/familie/eltern/familie-heute/hirnforscher-warnt-wir-ueberschaetzen-die-schule-masslos-mit-fatalen-folgen_id_11682828.html) Die Kompetenzen, die Gerald Hüther im Zusammenhang mit der Diskussion um „die Schule der Zukunft“ beschreibt, sind zugleich auch Fertigkeiten und Fähigkeiten, die im Rahmen von Facilitation ein Fundament für Partizipation, Co-Creation und gelingende Zusammenarbeit bilden. Fünf kleine Hebel mit großer Wirkung In diesem Blog geht es um fünf Aspekte, die mir in den Wochen und Monaten der Corona-Pandemie echte Orientierung und Entlastung gegeben haben. Kleine Hebel mit großer Wirkung, die zu tun haben mit Handlungsplanung, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Verantwortungsgefühl, Empathie, Selbstreflexionsfähigkeit und der…

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„Leading as Sacred Practice“ – Wie Führung ein Segen sein kann (5 Praktiken)

„Leading as Sacred Practice“ – Wie Führung ein Segen sein kann (5 Praktiken) von Holger Scholz   In diesen Zeiten ist es eine besondere Fähigkeit, Menschen einen Raum zu bieten, der nicht nur sicher, sondern auch heilig, im Sinne von heilsam und stimmig, ist. Einen Raum, der zu einer Landebahn für die Zukunft¹ werden kann. Einen Raum, der ein sorgfältig konstruiertes Kollektiv entstehen lässt. Als Raumhalter arbeiten wir oftmals mit Kräften, die größer sind als wir selbst. Wir bewegen uns in einem Bereich, der sich irgendwo zwischen Ästhetik und Zeremonialkunst befindet. Wenn wir uns mit diesen größeren Kräften verbinden, kann – zum Beispiel in einem Meeting – eine Tiefe und Bedeutung von allen Beteiligten direkt empfunden und als nährend und…

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Leading as Sacred Practice

Leading as Sacred Practice – How leading can be a blessing (5 practices) by Holger Scholz   Summary: In these times it is good to have the opportunity to offer people a space that is not only safe but also sacred in the way that the space can become a runway for something wanting to emerge through us as a carefully constructed collective. We operate in a field which finds itself somewhere between aesthetics and ceremonial art. Often we work with forces which are greater than ourselves. When we connect with these greater forces, a depth and significance can be felt directly by all parties and experienced by the participants as nourishing and healing. Leading, hosting and mentoring can be…

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Circle in Corona-Zeiten

Wir hoffen, dir und deinen Lieben geht es gut und Du kannst dieser ersten größeren Pandemie der Gegenwart auch etwas Positives abgewinnen. Für einige ist diese Zeit schwierig und mit viel Stress und Arbeit verbunden, während andere vor allem viel mehr Zeit zuhause und mit der Familie verbringen können. Und es gibt viel dazwischen. Wir leben derzeit in verschiedenen Welten. Bei den Kommunikationslotsen haben wir uns gefragt, was wir den lieben Menschen, mit denen wir in den letzten Jahren viel Zeit verbracht haben, Gutes tun können? Was könnten wir jetzt sagen oder auch fragen? Was lernen? Was anbieten? Wir bieten unseren Alumnis, Kunden und Weggefährten verschiedene virtuelle Circle für Austausch, Reflexion, Wiedersehen und Kennenlernen an. Die Themen und Termine findest…

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Persönliche Transformation in der Wildnis

Bericht über eine Visionssuche in den Bergen an der Westküste der USA Holger Scholz Echte Transformation wird möglich durch Einsicht oder Krise. Sei es im Persönlichen oder in Organisationen, es braucht einen tiefen, inneren Prozess der Wandlung, bevor Menschen in der Lage sind, aus Routinen und Gewohnheiten auszusteigen und nachhaltig für sich und andere eine neue Wirklichkeit zu erschaffen. Das ist nicht trivial. In der indigenen Praxis der Visionssuche erkennen wir die Bestandteile einer echten Transformation. Diese vollzieht sich laut Überlieferungen in drei Phasen: Severance – die Trennung (von Altem und Gewohntem) Threshold – die Schwelle (und Prüfung) Incorporation – die Eingliederung (des Neuen). Severance – die Trennung Wer sich auf eine Visionssuche vorbereitet, wird sich zunächst von allen irdischen…

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Praxisbericht: Facilitation im kommunalen Raum (RuhrFutur)

Gastbeitrag von Dr. Oliver Döhrmann, RuhrFutur gGmbH RuhrFutur ist eine gemeinsame Bildungsinitiative der Stiftung Mercator, des Landes Nordrhein-Westfalen, sechs kreisfreier Städte und eines Kreises, sieben Hochschule und des Regionalverbands Ruhr (RVR). Ziel der Initiative ist es, Beiträge für faire, chancengleiche Bildung sowie ein leistungsfähigeres Bildungssystem im Ruhrgebiet zu leisten. Dieses Ziel wird in Handlungsfeldern entlang der bildungsbiografischen Abschnitte – frühkindliche Bildung, Schule und Hochschule –  sowie in zwei Querschnittsthemen – Sprachbildung und Daten und Analyse – verfolgt. Hinzu kommen verschiedene weitere Projekte, in denen in unterschiedlichen Partnerkonstellationen intensiv an Themen wie der Bildungsintegration (Neu-)Zugewanderter, der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schulen sowie der Entwicklung einer Stipendienkultur an den regionalen Hochschulen gearbeitet wird. RuhrFutur verfolgt einen Ansatz namens „Gemeinsam Wirken“ oder, im…

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„Choice-Creating“ – Bewusstseinsentwicklung in Meetings

Dynamic Facilitation wurde in den 80er Jahren von Jim Rough entwickelt. Jim arbeitete als Personalentwickler und Qualitätsberater in einem Sägewerk im Nordwesten der USA und stand immer wieder vor sehr vertrackten Problemstellungen und unlösbar erscheinenden Konflikten. Alles, was er damals über Moderation und Facilitation wusste, schien in diesem Kontext nicht gut zu funktionieren. Somit entwickelte er seine eigene Vorgehensweise! In üblichen (Projekt-)Meetings und Konferenzen beschreiben wir in linearen Schritten in der Regel erst das Problem, dann die Ursachen, danach die Lösungen, um im letzten Schritt Entscheidungen zu treffen. Das behindert unsere natürliche Fähigkeit, unseren Impulsen zu folgen, Querverbindungen zu sehen, unsere Intuition zu nutzen und letztlich kreativ zu sein. Jim entwickelte ein neues Vorgehen. Es folgte der Beobachtung, dass unser…

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„New Work“ verstehen und gestalten

Von der Gegenwart Gegenwärtig sind viele Unternehmen und Organisationen beschäftigt, sich neu zu finden. Aufgrund der rasanten Entwicklung in Technologie und Digitalisierung kommen herkömmliche Managementtheorien und Businessmodelle an ihre Grenzen. Wir leben im Jahrzehnt der sogenannten VUCA-Welt, die sich durch eine hohe Volatilität, hohe Ungewissheit, hohe Komplexität (Complexity) und Ambiguität auszeichnet. Hinzu kommt, dass junge Menschen anders arbeiten, andere Beziehungsangebote einfordern, andere Fragen stellen und auf andere Art und Weise persönliche Werte mit der Regelarbeit verbinden. Ein „Weiter so“ erscheint oftmals nicht zielführend. Zudem scheitert ein erwachtes Bewusstsein für eine ganz neue philosophische Basis unseres Wirkens oft an eingefahrenen Verhaltensweisen. In dieser Situation empfinden etliche Handelnde auf verschiedenen Ebenen Unsicherheit oder Ohnmacht. Vieles wird probiert. Das Problem ist, dass das…

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Interview mit Uwe Lübbermann

Roswitha von den Kommunikationslotsen: Wir hatten die Freude und Ehre, dass du uns bei den Lotsentagen 2018 von deinem „unmöglichen Unternehmen“ erzählt hast. Du machst in deiner Organisation vieles von der Wurzel her – radikal – anders. Was sind aus deiner Sicht die 5 entscheidenden Komponenten oder Wurzelstränge, die das, was viele für unmöglich halten, doch möglich machen? Uwe: Danke erstmal für die Gelegenheit, unsere Ansätze zu verbreiten. Gute Frage. Sind es 5? Was ist es? Ich könnte jetzt Dinge sagen, die ich mir denke. Ich habe auch ein paar Ideen, aber fände die Frage anders herum auch spannend. Was glauben die Teilnehmenden, warum unser Ansatz gelingt? Und was davon könnten sie bei sich auch umsetzen? Roswitha: Gute Idee. Wir…

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