Allgemein
Achte auf die (Engels-)FlĂĽgel!
Zu Weihnachten, wenn Familie und Freunde zusammenkommen, lohnt es sich, die WĂĽrde und Einzigartigkeit jedes Einzelnen bewusst zu sehen – besonders in stressigen Momenten. Wenn es in deinem Herzen eng wird oder der Trubel ĂĽberhandnimmt, erinnere dich: „Die WĂĽrde des Menschen ist unantastbar… (sie ist) Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ (Grundgesetz, Artikel 1). Selbst wenn GroĂźmutter Herta mit ihrem auffälligen Outfit beinahe den Weihnachtsbaum und den halben Tisch umwirft, versuche sie in ihrer einzigartigen Art wertzuschätzen. Sie auf diese Weise zu sehen, wird nicht nur dich entlasten, sondern auch eine wohltuende Wirkung auf alle Anwesenden haben. Denn wie wir Menschen wahrnehmen, beeinflusst direkt, wie wir auf sie reagieren. „Ich kann die FlĂĽgel an…
WeiterlesenBegrĂĽĂźe Konflikte!
Konflikte sind unvermeidlich – besonders zu Weihnachten, wenn die Erwartungen hoch und die GemĂĽter mitunter bereits geladen sind. Eine kleine Bemerkung kann dann schnell zu einem Streit fĂĽhren. Ein Konflikt steht dann plötzlich „elefantös“ im Raum und scheint alles zu dominieren. Genau an dieser Stelle kann man sich entscheiden: Will man den Konflikt ignorieren, vertagen, beruhigen oder schĂĽren? Wer kennt das nicht? Onkel Thomas, der sofort mit seinem berĂĽhmten Monolog ĂĽber Politik beginnt, den er jedes Jahr fĂĽhrt, egal wer zuhört. Und dann gibt es da Cousin Linus, der nach zehn Minuten Tischgespräch trocken fragt, ob die „Redefreiheit“ nur fĂĽr Thomas gilt. Ignorieren, vertagen, beruhigen oder schĂĽren? Keine der Optionen ist „besser“ als die andere! Es geht vielmehr darum, bewusster…
WeiterlesenLade ein zum Geschichten erzählen
Oftmals laden wir im Rahmen von Facilitation ein, Geschichten zu erzählen. Das hat viele gute GrĂĽnde: Positive Geschichten setzen das innere Leben in Bewegung. Sie transportieren Wahrheiten und Möglichkeiten, sie regen die Fantasie und Kreativität an, sie trösten und motivieren, sie besänftigen und zeigen neue Wege, sie laden ein, Werte auszudrĂĽcken, zu erforschen und anzupassen, sie beleben den menschlichen Geist und machen neugierig. Kurz: Geschichten sind auch fĂĽr Weihnachten unverzichtbar. Gerade an Weihnachten, wenn sich Menschen treffen, die das ganze Jahr ĂĽber vielleicht wenig BerĂĽhrungspunkte haben, kann eine humorvolle oder herzerwärmende Anekdote die perfekte BrĂĽcke sein. Geschichten wirken wie ein magischer Klebstoff: Sie bringen uns zum Lachen, zum Staunen und manchmal sogar zum Stirnrunzeln – aber in jedem Fall zum…
WeiterlesenVersuche, die Herzen der Menschen zu berĂĽhren!
Weihnachten und Geschenke gehören zusammen wie Punsch und Keksdose, wie Facilitation und ein stimmiger Ablauf. Als Facilitatoren haben wir ein Motto: „Wenn es nicht die Herzen der Menschen berĂĽhrt, dann ist alles nichts“. Sobald wir eine Erfahrung machen, die uns ans Herz geht, bleibt etwas. Nachhaltig. Menschen erinnern sich an das, was ihnen wirklich Freude bereitet hat. Geschenke sind eine Möglichkeit, die Herzen der Menschen zu berĂĽhren. Das Schenken selbst ist eine unterschätzte Kunst. Es wirkt auf den Beschenkten ebenso wie auf den Schenkenden, denn ein Geschenk kann mehr sein als nur eine freundliche Geste oder eine gesellschaftliche Pflicht. Es aktiviert in uns Schaltkreise, die eng mit unseren Emotionen und Beziehungen verknĂĽpft sind. Schenken spricht unser Belohnungssystem an und ruft…
WeiterlesenSorge dafür, dass Menschen (gut) ankommen können!“
Ein gelungenes Treffen ist wie ein gutes Meeting: Wenn wir gut ankommen, entspannt sich unser Nervensystem. Sätze wie „Schön, dass Du da bist!“ oder „Danke, dass ihr euch auf den Weg gemacht habt!“ sollten in den ersten Momenten nicht fehlen. Sie zeigen Wertschätzung und erkennen an, dass Menschen Zeit und MĂĽhe investiert haben. Rechne mit Begeisterung und Ăśberschwang, wie z.B. von Oma Lisbeth, die sich so willkommen fĂĽhlt, dass sie vor Freude in die KĂĽche stĂĽrmt, den KĂĽhlschrank aufreiĂźt und lauthals ruft „Sekt fĂĽr alle!“ Solche Details machen oft den Unterschied. Nun kommt etwas, das nicht zum normalen Besteck gehört: „Lasst uns erst mal kurz hören, wie es euch allen geht!“ Uups! „Und was ist mit dem Sekt?!“ Aus facilitativer…
WeiterlesenMake Things Nice
Weihnachten ist das Fest, an dem wir auch mal „dran“ sind mit der Gastgeberschaft – sei es aus PflichtgefĂĽhl, Tradition oder auch, weil es viel Freude bereitet, Gast geber/Gastgeberin sein zu dĂĽrfen. FĂĽr viele ist damit das Ziel verbunden, einen Raum zu schaffen, der tatsächlich ein wenig weihnachtliche Magie herbeizaubert. Wie kann das gelingen? Hier hilft uns ein Prinzip aus dem indigenen Feld: „Make Things Nice“. Es schenkt uns fĂĽr unsere facilita tive Haltung – nicht nur zu Weihnachten – Orientierung. In der Sprache und Denkweise erdgebundener Kulturen bedeutet dieser Satz weit mehr als nur das oberflächliche „Dinge schön machen“. Die Grundidee ist, dass man in allem, was man tut, Sorgfalt und Respekt walten lassen sollte, um Schönheit und Harmonie…
WeiterlesenDie vier Räume der Veränderung
Die vier Räume der Veränderung Warum Transformation an den GefĂĽhlen scheitert – und wie Sie es besser machen Stellen Sie sich vor, Sie könnten die emotionalen Achterbahnen Ihres Unternehmens verstehen. Die Momente, in denen alles läuft – und die, in denen plötzlich nichts mehr stimmt. Die Phasen der Verwirrung, die Sie am liebsten ĂĽberspringen wĂĽrden – und die Augenblicke der Inspiration, die Sie fĂĽr immer festhalten möchten. Es gibt eine Landkarte dafĂĽr. Sie heiĂźt „Die vier Räume der Veränderung“ und stammt vom schwedischen Psychologen Claes Janssen. Die vier Räume: Eine emotionale Landkarte Raum 1: Zufriedenheit Der Raum, den wir alle lieben Hier läuft alles rund. Das Team harmoniert, die Projekte gelingen, die Strategie greift. Wir fĂĽhlen uns kompetent, sicher, angekommen.…
WeiterlesenSystemtheorie trifft auf Facilitation
Wer Facilitation gedanklich auf Meeting-Moderation oder GroĂźgruppen beschränkt, kann seinem Denken jetzt ein Upgrade gönnen. In den gängigen Organisationstheorien, von systemisch, konstruktivistisch bis integral, geht es niemals nur um Beteiligung und Dialog um ihrer selbst willen. Vielmehr geht es darum, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie den handelnden Personen mit den Zielen der Organisation und den Anforderungen der Märkte in Einklang zu bringen. Wir haben uns auf den diesjährigen Lotsentagen unter dem Motto „Systemtheorie trifft auf Facilitation“ mit Judith Muster und weiteren Kolleginnen und Kollegen von Metaplan getroffen. Dies ist unser Bericht. Interaktionsgestaltung und Organisationsdesign „Ihr macht doch auch Interaktionsgestaltung und Organisationsdesign!“ höre ich die Stimme am anderen Ende sagen. „Ja, genau!“ antworte ich. Und zugleich denke ich: „Ach ja, so…
WeiterlesenUnser Verständnis einer Organisationsberatung
Kollektive Intelligenz und Organisationsklugheit! Wir begleiten FĂĽhrungskräfte, Entscheider und Teams, wenn sich die Organisation verändern soll. Mit bewusster Interaktionsgestaltung und klugen „Linsen“, die gutes Organisieren wahrscheinlicher machen! Der SchlĂĽssel ist, beides im Blick zu haben: die Organisation als Kontext und die Menschen als Kontextarchitekten. Organisationsdesign und Interaktionsgestaltung haben bei uns einen Namen: Facilitation. Der Beratungsansatz der Kommunikationslotsen fuĂźt auf einem tiefen und beständigen Bekenntnis zu den Wurzeln der Organisationsentwicklung als einer demokratischen, diskursiven Praxis. Unsere Klienten kommen aus allen Sektoren in Markt und Gesellschaft – Konzerne, Mittelständler, Behörden, Kliniken, Verbände, etc.. Es geht ihnen darum, Prozesse des Organisierens mit allen gemeinsam zu vollziehen. So spart man sich hinterher den „Roll-out“ und bekommt es weniger mit AbstoĂźungstendenzen der Organisation zu tun.…
Weiterlesen„Best Time of my Life!“ – ein persönlicher Reisebericht zur Vision-Quest-Guide-Schulung
Menschsein bedeutet, Veränderung und Wandel zu erleben. GlĂĽcklichsein bedeutet, den Wandel bewusst und nährend zu gestalten. Whidbey Island Endlich war es soweit. Nach einer langen Phase der Unsicherheit und der Unterbrechung unserer Lernreisen aufgrund der globalen Pandemie, wagten wir uns diesen Sommer wieder auf eine unserer aufregenden Expeditionen. Unser Ziel: Die malerische WestkĂĽste der USA, genauer gesagt Whidbey Island, um unsere lieben Freunde Ann und Christina zu besuchen. Die Wiedersehensfreude war ĂĽberwältigend. Nach so vielen Jahren der gemeinsamen Reisen schien die Zukunft unsicher, aber das Schicksal fĂĽhrte uns wieder zusammen. „We couldn’t know that we will fall in Loose with each other!“, sagte Christina einst, und ja, das war der Beginn einer tiefen und innigen Verbindung. Die Tage auf Whidbey…
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