Versuche, die Herzen der Menschen zu berühren!

Weihnachten und Geschenke gehören zusammen wie Punsch und Keksdose, wie Facilitation und ein stimmiger Ablauf. Als Facilitatoren haben wir ein Motto: „Wenn es nicht die Herzen der Menschen berührt, dann ist alles nichts“. Sobald wir eine Erfahrung machen, die uns ans Herz geht, bleibt etwas. Nachhaltig. Menschen erinnern sich an das, was ihnen wirklich Freude bereitet hat.

Geschenke sind eine Möglichkeit, die Herzen der Menschen zu berühren. Das Schenken selbst ist eine unterschätzte Kunst. Es wirkt auf den Beschenkten ebenso wie auf den Schenkenden, denn ein Geschenk kann mehr sein als nur eine freundliche Geste oder eine gesellschaftliche Pflicht. Es aktiviert in uns Schaltkreise, die eng mit unseren Emotionen und Beziehungen verknüpft sind. Schenken spricht unser Belohnungssystem an und ruft Freude hervor, besonders dann, wenn wir unerwartet etwas geschenkt bekommen und mit echter Wertschätzung schenken.

Studien zeigen, dass das Geben in uns oft ein stärkeres Belohnungsgefühl auslöst als das bloße Empfangen – was vielleicht erklärt, warum sich so viele für das Wichteln im Büro freiwillig melden, obwohl das Risiko für noch mehr bunte Socken hoch ist.

Facilitatives Schenken: (Man muss nicht alles facilitativ nennen, aber in einer facilitativen Weihnachtsfibel bietet es sich an) Wie wäre es, wenn wir uns entscheiden, das Schenken ohne Pflichtgefühl und mit echter Freude anzugehen? Wir könnten uns fragen: Wie kann ich das Herz des anderen mit meinem Geschenk wirklich berühren? Geschenke, die diese kleine, überraschende Freude im Beschenkten auslösen, machen Weihnachten unvergesslich.

Ein kleiner Exkurs für den Büro-Alltag: Apropos Wertschätzung! Studien haben gezeigt, dass unerwartete Gesten der Anerkennung – nicht der Bonus, sondern die echte Anerkennung oder Aufmerksamkeit – im Arbeitsalltag oft einen stärkeren und länger anhaltenden Effekt haben als Boni. Schenken, ob in Form von Worten oder Gesten, hat das Potenzial, das Wohlbefinden nachhaltig zu steigern und unsere sozialen Verbindungen zu stärken.